Die meisten zielen darauf ab, mögliche Stillfehler zu beheben und unterstützen so auf ganz natürlichem Wege deine Milchbildung.
Wissenschaftliche Studien, die das beweisen gibt es allerdings nicht.
Ja, auch Stress kann zu einer geringeren Milchmenge führen.
Beim Stillen ist es vor allem der Milchspendereflex, auf den sich der Stress negativ auswirkt (genau wie Schmerzen übrigens). Sekundäre Gründe reichen von Besonderheiten der Anatomie deines Kindes (z. Auch anatomische Probleme im Rachen- oder Atemwegsbereich, dem Herz oder dem Gesicht können, teilweise über Umwege, zu Stillproblemen und einer verringerten Milchmenge führen.
Auch neurologische Probleme, wie eine zu hohe oder zu geringe Muskelspannung, ein schmerzhafter Reflux (Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre), vielleicht auch das umstrittene „KISS-Syndrom“ oder andere Bewegungseinschränkungen können eine Rolle spielen.
Zu einer guten Stillberatung gehören deshalb die genaue Untersuchung des Mundraums und Gesichts deines Babys, sowie häufig auch die Empfehlung, dein Kind bei der Kinderärztin, einer Physiotherapeutin und/oder Osteopathin, sowie manchmal auch einer Logopädin vorzustellen.
Und mit Abpumpen können Sie sich auch eine Pause vom Stillen zu gönnen.
Schnuller erfragen
stillen lässt). Und dass die Milch von jetzt auf gleich versiegt, ist sowieso der absolute Ausnahmefall.
Denn meistens spielt sich beim Milchmangel ein Teufelskreis, oder vielleicht besser eine „Abwärtsspirale“ ab, die dann dazu führt, dass abgestillt wird.
Schauen wir uns das anhand eines typischen Beispiels an.
Sandras Tochter Marie ist drei Monate alt und hat bisher gut getrunken, wurde ausschließlich gestillt.
Dazu gehört zum Beispiel das frühe Stillen nach der Geburt, das häufige Anlegen nach Bedarf (und nicht nach Zeitplan), das Vermeiden unnötiger Zufütterungen, sowie auch der Versuch, nicht jedes Quengeln zunächst mit dem Schnuller beenden zu wollen. Warum haben dann andere Mütter viel zu wenig Milch, um ein einziges Kind satt zu bekommen?
Wir müssen mit einer Sache gleich mal aufräumen:
Zwar ist es tatsächlich so, dass „zu wenig Milch“ wohl einer der häufigsten Gründe ist, aus dem Mütter früher abstillen, als sie geplant hatten, bzw.
Stillhütchen) inkl. Tag postpartum: mind. Danach schläft sie rasch ein und wird erst nach zwei Stunden wieder wach – viel länger, als sie sonst in den letzten Tagen geschlafen hat.
Am nächsten Tag das gleiche Bild: Marie wirkt wieder unruhig, schreit viel, obwohl sie gerade erst die Brust bekommen hat. Auch seltenere anatomische Varianten sind denkbar, zudem auch Nippel-Piercings.
Hier kannst du nachhelfen, indem du nach dem Stillen zusätzlich vorübergehend Milch mit einer Milchpumpe abpumpst. Vorrangig sind Störungen im Geburtsprozess und im Management der beginnenden Laktation die Gründe für zu wenig Milch.
Wichtig für dein Baby und häufig betroffen sind vor allem Eisen und Vitamin B12 bei nicht ausreichend geplanter veganer Ernährung. Eindeutig nachgewiesen ist die Wirkung von Bockshornklee und Co. aber nicht.
Wenn du alles Mögliche ausprobiert hast und nichts wirklich helfen will, solltest du deinen Frauenarzt oder deine -ärztin um Rat bitten.
Vielleicht hatte sie die Drei-Monats-Koliken, oder hat einen Entwicklungssprung gemacht, oder war aus irgendeinem anderen Grund unzufrieden mit sich und der Welt – sie wollte nicht an die Brust, weil sie Hunger hatte, sondern weil sie Nähe wollte.
Daraufhin hat sie aber statt mehr Nähe die Flasche bekommen.
Wenig trinken = Brust voll = Weniger Milch.
Das Problem ist, dass es nicht immer so eindeutig ist, ob wirklich zu wenig Milch da ist, oder nicht. Körperliche Ursachen stecken eher selten dahinter. Folgende Stillfehler kommen in Betracht und sollten von dir und deiner Hebamme möglichst genau beobachtet werden:
Oder hattest du direkt nach der Geburt bereits das Gefühl, dass die Milch nicht ausreicht?
Diese Frage kann dich in die Richtung der primären oder sekundären Gründe führen.
Manchmal jedoch treten auch mehrere Gründe gleichzeitig auf, die das Problem natürlich noch verschärfen und auch die Lösung etwas komplizierter machen.
Wir starten mit den wichtigsten primären Ursachen für zu wenig Milch.
Und die Abwärtsspirale beginnt …
So ähnlich spielt es sich jedes Jahr in tausenden Haushalten ab: die eine „Einmalige-Ausnahme“-Flasche führt dazu, dass sich die Milchmenge der Mama ganz von allein – und völlig ungewollt – immer weiter reduziert.
Warum ist das so?
Wir gehen bei in Teil B „Ursachen“ genauer darauf ein, und wenn du es ganz genau wissen willst, liest du dir gerne unseren Artikel zur Milchbildung durch.
Aber um es ganz kurz zu machen: Das Milchangebot in deiner Brust wird durch die Nachfrage generiert.
Dies signalisiert Ihrem Körper, mehr zu produzieren.
Sie bereiten die Nahrung zu, Marie scheint die Flasche gleich zu gefallen und sie trinkt gierig eine große Portion der künstlichen Nahrung. Denn wenn sich Fehler erstmal eingeschlichen haben, kann das zu wunden Brustwarzen führen und in der Folge zu seltenerem Stillen, dem Einsatz von Stillhütchen, und so weiter leiten, was dann wiederum Probleme mit der Milchmenge mit sich bringen kann.
Auflage 2020
Unsere Fachinformationen werden regelmäßig überprüft und ergänzt.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 7/2023
Stillen ist Nahrung für Körper und Seele und eine gelingende Stillbeziehung gibt Müttern viel Selbstvertrauen.
Das heißt nicht automatisch, dass zu wenig Milch hast
Wambach, Spencer, Breastfeeding and Human Lactation, Jones & Bartlett Learning, 6. Bleibt sie voll, bildet sie weniger.
Such dir Unterstützung: Zu allen Aspekten des Problems „zu wenig Milch“ berät dich deine Hebamme, oder am Besten eine ausgebildete, professionelle Stillberaterin.
Und jetzt geht es weiter mit den ausführlichen Infos!
Es ist doch gemein: Manche Mütter scheinen vor Milch fast zu platzen, können problemlos Zwillinge stillen oder tandemstillen.
Und tatsächlich gibt es einige wenige Studien, die darauf hindeuten. zunächst für ein ineffektiveres Trinken. Dein Baby braucht jetzt Nahrung
Die Suche nach der Ursache der zu geringen Milchmenge kann etwas langwierig sein und nicht immer findest du auch den eigentlichen Auslöser.
Das Problem ist aber natürlich, dass dein Baby jetzt Nahrung braucht, und nicht erst dann, wenn du den Auslöser behoben oder die Milchmenge langsam wieder gesteigert hast.
Dazu kann es nötig sein, dass du zufütterst – auch wenn das auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheint.
Wie viel, wie und was du zufütterst hängt sehr von den weiteren Umständen ab, unter anderem:
Zum Beispiel bei Wachstumsschüben oder beim Zahnen.
Nachdem wir bereits die Anzeichen für zu wenig Milch besprochen haben, wollen wir uns nun mit den Ursachen für eine geringe Milchmenge befassen:4
Es ist einfacher als Sie denken, Ihre Milchmenge zu erhöhen.
Beides ist wissenschaftlich nicht bewiesen – aber ein Versuch kann sicher nicht schaden, gesund sind Vollkorn und Nüsse in jedem Fall. Die Milch wird weniger, wenn die Brüste beim Stillen nicht völlig entleert werden.