Anzeichen zu wenig muttermilch

Die meisten zielen darauf ab, mögliche Stillfehler zu beheben und unterstützen so auf ganz natürlichem Wege deine Milchbildung.

Wirksame Maßnahmen

  • Häufig(er) stillen
    Die Nachfrage regelt das Angebot: Je öfter du stillst und deine Brüste entleert werden, desto mehr Milch wird produziert.

    Wissenschaftliche Studien, die das beweisen gibt es allerdings nicht.

  • Noch mehr Gründe: Und natürlich gibt es noch reichlich mehr Gründe, die zu wenig Milch führen können – manche Medikamente zum Beispiel, schlechter Schlaf, eine erneute Schwangerschaft, Alkohol und Zigaretten …

Und was ist mit Stress?

Ja, auch Stress kann zu einer geringeren Milchmenge führen.

Beim Stillen ist es vor allem der Milchspendereflex, auf den sich der Stress negativ auswirkt (genau wie Schmerzen übrigens). Sekundäre Gründe reichen von Besonderheiten der Anatomie deines Kindes (z. Auch anatomische Probleme im Rachen- oder Atemwegsbereich, dem Herz oder dem Gesicht können, teilweise über Umwege, zu Stillproblemen und einer verringerten Milchmenge führen.
Auch neurologische Probleme, wie eine zu hohe oder zu geringe Muskelspannung, ein schmerzhafter Reflux (Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre), vielleicht auch das umstrittene „KISS-Syndrom“ oder andere Bewegungseinschränkungen können eine Rolle spielen.
Zu einer guten Stillberatung gehören deshalb die genaue Untersuchung des Mundraums und Gesichts deines Babys, sowie häufig auch die Empfehlung, dein Kind bei der Kinderärztin, einer Physiotherapeutin und/oder Osteopathin, sowie manchmal auch einer Logopädin vorzustellen.

  • Das Stillmanagement: Das Stillmanagement umfasst unter anderem die Fragen wie, wie oft und wann wird dein Baby gestillt.

    Und mit Abpumpen können Sie sich auch eine Pause vom Stillen zu gönnen.

  • Die Wahl einer Flasche, die der Brust nachempfunden ist, erleichtert Ihrem Baby den Übergang von der Brust zur Flasche und von der Flasche zur Brust.

    Top-Tipp: Philips Avent Natural Response-Babyflaschen, erhältlich mit oder ohne AirFree-Ventil, aus Silikon oder Glas, sind eine großartige Auswahl an BPA-freien Anti-Kolik-Flaschen, die die Form der Brust nachahmen und über einen weichen und flexiblen Sauger verfügen, der sich ideal für die Kombi-Fütterung eignet.

    Schnuller erfragen

  • Anamnese Gesundheitszustand Mutter inkl. Damit die Milch besser fließt, kannst du vor dem Stillen warme Kompressen auf deine Brüste legen.
  • Abpumpen mit Milchpumpe
    Mehr Milch wird nur gebildet, wenn die Brust zuvor richtig entleert wurde.

    Sie schaut etwas abfällig Sandras Brust an und sagt: „Du hast einfach zu wenig Milch.

    stillen lässt). Und dass die Milch von jetzt auf gleich versiegt, ist sowieso der absolute Ausnahmefall.

    Denn meistens spielt sich beim Milchmangel ein Teufelskreis, oder vielleicht besser eine „Abwärtsspirale“ ab, die dann dazu führt, dass abgestillt wird.

    Eine typische Erfahrung nach 3 oder 4 Monaten

    Schauen wir uns das anhand eines typischen Beispiels an.

    Sandras Tochter Marie ist drei Monate alt und hat bisher gut getrunken, wurde ausschließlich gestillt.

    Dazu gehört zum Beispiel das frühe Stillen nach der Geburt, das häufige Anlegen nach Bedarf (und nicht nach Zeitplan), das Vermeiden unnötiger Zufütterungen, sowie auch der Versuch, nicht jedes Quengeln zunächst mit dem Schnuller beenden zu wollen. Warum haben dann andere Mütter viel zu wenig Milch, um ein einziges Kind satt zu bekommen?

    Wir müssen mit einer Sache gleich mal aufräumen:

    Zwar ist es tatsächlich so, dass „zu wenig Milch“ wohl einer der häufigsten Gründe ist, aus dem Mütter früher abstillen, als sie geplant hatten, bzw.

    Stillhütchen) inkl. Tag postpartum: mind. Danach schläft sie rasch ein und wird erst nach zwei Stunden wieder wach – viel länger, als sie sonst in den letzten Tagen geschlafen hat.

    Am nächsten Tag das gleiche Bild: Marie wirkt wieder unruhig, schreit viel, obwohl sie gerade erst die Brust bekommen hat. Auch seltenere anatomische Varianten sind denkbar, zudem auch Nippel-Piercings.

    • Hypoplasie der Brust: Aus ganz verschiedenen Gründen kann es sein, dass sich das Brustgewebe einer Frau nicht richtig entwickelt.

      Hier kannst du nachhelfen, indem du nach dem Stillen zusätzlich vorübergehend Milch mit einer Milchpumpe abpumpst. Vorrangig sind Störungen im Geburtsprozess und im Management der beginnenden Laktation die Gründe für zu wenig Milch.

      SEKUNDÄRE FAKTOREN FÜR ZU WENIG MILCH ODER VERSPÄTETE LAKTONGENESE II

      • Geschwächte Mutter, Geburtstrauma, Sectio, Störungen des Bondings
      • Frühgeborenes Baby oder kranker Säugling
      • Baby mit Saugproblemen (orale Anomalien, neurologische oder kardiale Probleme)
      • Mangelnde Stimulation der Brust (unzureichend, ineffektiv, selten)
      • Zu frühe Zufütterung
      • Verwendung von Flasche und/oder Schnuller
      • Ausschließliches Abpumpen kombiniert mit mangelhaftem Pumpmanagement
      • Störungen der Oxytozin-Ausschüttung und des Milchspendereflexes
      • Medikamente, die die Laktation hemmen können
      • Nährstoffmangel (Jod, B12)
      • Rauchen, Alkohol, Drogen
      • Diabetes
      • Pathologische Initiale Brustdrüsenschwellung

    Vorgehensweise bei zu wenig Milch

    Ausführliche Anamnese erstellen und das Gesamtbild beurteilen

    • Anamnese Gesundheit des Kindes inkl.

      Wichtig für dein Baby und häufig betroffen sind vor allem Eisen und Vitamin B12 bei nicht ausreichend geplanter veganer Ernährung. Eindeutig nachgewiesen ist die Wirkung von Bockshornklee und Co. aber nicht.

    Unterstützende Medikamente (Galaktogoga)

    Wenn du alles Mögliche ausprobiert hast und nichts wirklich helfen will, solltest du deinen Frauenarzt oder deine -ärztin um Rat bitten.

    Vielleicht hatte sie die Drei-Monats-Koliken, oder hat einen Entwicklungssprung gemacht, oder war aus irgendeinem anderen Grund unzufrieden mit sich und der Welt – sie wollte nicht an die Brust, weil sie Hunger hatte, sondern weil sie Nähe wollte.

    Daraufhin hat sie aber statt mehr Nähe die Flasche bekommen.

    Wenig trinken = Brust voll = Weniger Milch.

    Das Problem

    Das Problem ist, dass es nicht immer so eindeutig ist, ob wirklich zu wenig Milch da ist, oder nicht. Körperliche Ursachen stecken eher selten dahinter. Folgende Stillfehler kommen in Betracht und sollten von dir und deiner Hebamme möglichst genau beobachtet werden:

    • Falsche Anlegetechnik, die zu einer unzureichenden Brust-Entleerung führt.
    • Stillen unter Stress hindert denMilchspendereflex.
    • Mangelhafte Saugtechnik, möglicherweise durch die Verwendung von Schnuller oder Stillhütchen, die zu einer sogenannten Saugverwirrung beim Baby führen kann.
    • Unzureichendes Stillmanagement wie beispielsweise unregelmäßige, eingeschränkte Stillzeiten oder Trennungen von Mutter und Kind – etwa beim Stillen nach Kaiserschnitt.
    • Zu seltenes Abpumpen bei Frühchen mit Trinkschwäche.

      Oder hattest du direkt nach der Geburt bereits das Gefühl, dass die Milch nicht ausreicht?

      Diese Frage kann dich in die Richtung der primären oder sekundären Gründe führen.

      Manchmal jedoch treten auch mehrere Gründe gleichzeitig auf, die das Problem natürlich noch verschärfen und auch die Lösung etwas komplizierter machen.

      Die primären Gründe

      Wir starten mit den wichtigsten primären Ursachen für zu wenig Milch.

      Und die Abwärtsspirale beginnt …

      „Zu wenig Milch denken“ heißt nicht immer „zu wenig Milch haben“…

      So ähnlich spielt es sich jedes Jahr in tausenden Haushalten ab: die eine „Einmalige-Ausnahme“-Flasche führt dazu, dass sich die Milchmenge der Mama ganz von allein – und völlig ungewollt – immer weiter reduziert.

      Warum ist das so?

      Wir gehen bei in Teil B „Ursachen“ genauer darauf ein, und wenn du es ganz genau wissen willst, liest du dir gerne unseren Artikel zur Milchbildung durch.

      Aber um es ganz kurz zu machen: Das Milchangebot in deiner Brust wird durch die Nachfrage generiert.

      Dies signalisiert Ihrem Körper, mehr zu produzieren.

    • Pumpen Sie Ihre Milch ab. Die Verwendung einer Milchpumpe zum Abpumpen der Muttermilch zwischen den Mahlzeiten kann dabei helfen, Ihren Milchvorrat zu vergrößern.

      Top-Tipp: Mit der elektrischen Milchpumpe von Philips Avent und ihrem schnellen und komfortablen Pumpen können Sie mehr Milch in kürzerer Zeit* abpumpen und so Ihre Milchproduktion steigern.

      Sie bereiten die Nahrung zu, Marie scheint die Flasche gleich zu gefallen und sie trinkt gierig eine große Portion der künstlichen Nahrung. Denn wenn sich Fehler erstmal eingeschlichen haben, kann das zu wunden Brustwarzen führen und in der Folge zu seltenerem Stillen, dem Einsatz von Stillhütchen, und so weiter leiten, was dann wiederum Probleme mit der Milchmenge mit sich bringen kann.

      Auflage 2020

    Zu wenig Milch

    Unsere Fachinformationen werden regelmäßig überprüft und ergänzt.
    Letzte Aktualisierung dieser Seite: 7/2023

    Verbreitetes Problem oder Mythos?

    Stillen ist Nahrung für Körper und Seele und eine gelingende Stillbeziehung gibt Müttern viel Selbstvertrauen.

    Das heißt nicht automatisch, dass zu wenig Milch hast

  • Dein Baby will ständig an die Brust? Auflage 2019

    Wambach, Spencer, Breastfeeding and Human Lactation, Jones & Bartlett Learning, 6. Bleibt sie voll, bildet sie weniger.

    Such dir Unterstützung: Zu allen Aspekten des Problems „zu wenig Milch“ berät dich deine Hebamme, oder am Besten eine ausgebildete, professionelle Stillberaterin.

    Und jetzt geht es weiter mit den ausführlichen Infos!

    🅐 Die Anzeichen: Woran erkennst du, dass du zu wenig Milch hast?

    Es ist doch gemein: Manche Mütter scheinen vor Milch fast zu platzen, können problemlos Zwillinge stillen oder tandemstillen.

    Und tatsächlich gibt es einige wenige Studien, die darauf hindeuten. zunächst für ein ineffektiveres Trinken. Dein Baby braucht jetzt Nahrung

    Die Suche nach der Ursache der zu geringen Milchmenge kann etwas langwierig sein und nicht immer findest du auch den eigentlichen Auslöser.

    Das Problem ist aber natürlich, dass dein Baby jetzt Nahrung braucht, und nicht erst dann, wenn du den Auslöser behoben oder die Milchmenge langsam wieder gesteigert hast.

    Dazu kann es nötig sein, dass du zufütterst – auch wenn das auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheint.

    Wie viel, wie und was du zufütterst hängt sehr von den weiteren Umständen ab, unter anderem:

    • Wie geht es deinem Kind?

      Zum Beispiel bei Wachstumsschüben oder beim Zahnen.

  • 8 Ursachen für eine geringe Milchversorgung

     

    Nachdem wir bereits die Anzeichen für zu wenig Milch besprochen haben, wollen wir uns nun mit den Ursachen für eine geringe Milchmenge befassen:4

     

    1. Ihr Baby lässt sich nicht richtig anlegen.
    2. Sie füttern Ihr Baby nicht oft genug.
    3. Gewohnheiten, wie Alkohol, Rauchen und Drogenkonsum.4
    4. Wenn Sie sich in der Vergangenheit einer Brustoperation unterzogen haben.4
    5. Wenn Sie sich unwohl fühlen.
    6. Medikamente wie Dopamin, Ergotamin und Pyridoxin.5
    7. Ein hohes Maß an Stress und Angst.6
    8. Sie sind längere Zeit von Ihrem Baby getrennt, zum Beispiel wenn es im Krankenhaus bleiben muss.

    Fünf Tipps zur Steigerung der Milchproduktion

     

    Es ist einfacher als Sie denken, Ihre Milchmenge zu erhöhen.

    Beides ist wissenschaftlich nicht bewiesen – aber ein Versuch kann sicher nicht schaden, gesund sind Vollkorn und Nüsse in jedem Fall. Die Milch wird weniger, wenn die Brüste beim Stillen nicht völlig entleert werden.