Lediglich wenn beispielsweise eine exokrine Pankreasinsuffizienz (mangelnde Funktionstüchtigkeit der Bauchspeicheldrüse) festgestellt wurde, kann künstlich erzeugte Lipase zusammen mit anderen Enzymen der Bauchspeicheldrüse in Tablettenform eingenommen werden.
Lesen Sie mehr zum Thema unter:Therapie der Bauchspeicheldrüseninsuffizienz
Eine bewusste Ernährung, ein gesunder Lebensstil und regelmäßige medizinische Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Störungen der Fettverdauung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Die Wissenschaft wird auch in Zukunft neue Erkenntnisse über die Rolle der Lipase liefern. Ultraschalluntersuchungen ermöglichen eine detaillierte Sicht auf die Bauchspeicheldrüse und umliegende Organe.
Dorthin gelangen sie über die Blutbahn, nachdem sie an spezielle Lipoproteine gebunden im Blutplasma löslich gemacht wurden. Kleine, häufige Mahlzeiten entlasten die Bauchspeicheldrüse und verbessern die Nährstoffaufnahme.
Wichtige Verhaltensmodifikationen können die Lipase-Funktion positiv beeinflussen.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Patient und medizinischem Fachpersonal ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
Die Vorbeugung von Lipase-Störungen beginnt mit einem bewussten Lebensstil. Wir geben Ihnen einen umfassenden Überblick über dieses wichtige Verdauungsenzym.
Lipase ist ein entscheidendes Enzym im menschlichen Körper, das eine zentrale Rolle bei der Fettverdauung spielt.
Das Enzym, das man als Blutwert im Labor bestimmt, stammt fast ausschließlich aus der Bauchspeicheldrüse und wird als Pankreas-Lipase bezeichnet.
Lipasen sind Enzyme, die zu den Esterasen gehören. Das bedeutet, sie spalten bestimmte Ester, Verbindungen, die aus Alkoholen und einer organischen Säure gebildet werden.
Dazu gehören auch viele fettartige Substanzen, allen voran die Triglyceride, die durch Veresterung von verschiedenen Carbonsäuren mit dem dreiwertigen Alkohol Glycerin entstehen.
Sie bilden den größten Anteil der Nahrungsfette und sind wichtige Energiespeicher in Form von Fettreserven.
Ohne dieses Enzym wäre die Aufnahme von Fetten deutlich erschwert.
Bei Pankreatitis kann die Lipaseproduktion gestört sein. Die allerhäufigste Ursache für einen erhöhten Lipasewert im Blut ist die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis).
Auch nach Operationen im Magen-Darm-Bereich kann der Pankreaswert erhöht sein.
Die Standardeinheit beträgt U/l (Enzymeinheiten pro Liter). Präventive Maßnahmen können das Risiko von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen deutlich reduzieren.
Die Überwachung der Lipase-Werte spielt eine entscheidende Rolle in der modernen Gesundheitsdiagnostik. Opiate wie Morphium)
Die Bestimmung des Lipasewertes erfolgt zumeist bei bereits bestehendem Verdacht auf eine mögliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.
Lipase-Normwerte geben wichtige Einblicke in die Gesundheit unseres Stoffwechsels und können frühzeitig auf mögliche Erkrankungen hinweisen.
Unser Körper produziert dieses essentielle Enzym, um Fette zu spalten und zu verdauen. Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum und ungesunde Ernährungsgewohnheiten, die die Lipase-Produktion beeinträchtigen können.
Stress-Reduktion und regelmäßige Bewegung tragen ebenfalls zur Gesundheit des Bauchspeicheldrüsenenzym-Systems bei.
Die Enzymdiagnostik hilft, mögliche Erkrankungen wie chronische Pankreatitis oder Tumorerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Nuklearmedizinische Verfahren können ebenfalls zum Einsatz kommen. Sehr häufig besteht bei einem zu niedrigen Wert der Lipase kein Grund zur Beunruhigung, die Erniedrigung des Lipasewertes ist "idiopathisch" (ohne erkennbare Ursache).
Die Messung der Lipase-Werte ermöglicht Ärzten, Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse zu erkennen und zu diagnostizieren.
In diesem Artikel erläutern wir detailliert die Bedeutung der Lipase, ihre Normwerte und welche Abweichungen auf gesundheitliche Probleme hindeuten können. Der Lipase-Blutwert geht vor allem auf das Verdauungsenzym der Bauchspeicheldrüse zurück. Daher weist dieser Blutwert in der Labordiagnostik vor allem auf Erkrankungen des Pankreas hin
Der Lipase-Blutwert spiegelt die Menge der Pankreas-Lipase im Blut wieder, eines Verdauungsenzymes, das die Bauchspeicheldrüse zur Fettverdauung in den Dünndarm abgibt und das bei Erkrankungen des Organs in veränderten Mengen in die Blutbahn gelangt.
Kinder weisen natürlicherweise Lipasewerte bis maximal 40 U/I auf.
| Altersgruppe | Normwertbereich |
| Erwachsene | 13 bis 60 U/l |
| Kinder | < 40 U/l |
Zu niedrige Lipasewerte haben üblicherweise keinen Krankheitswert.
Zystische Fibrose und chronische Pankreatitis sind zwei bedeutende Gesundheitszustände, die den Lipasespiegel beeinflussen können. Laborgeräte nutzen hochsensitive enzymatische Testverfahren, die eine genaue Bestimmung des Lipasespiegels ermöglichen.
Der Zeitpunkt der Blutentnahme spielt eine entscheidende Rolle für aussagekräftige Lipasewerte.
Die Computertomographie liefert präzise dreidimensionale Aufnahmen, die kleinste Veränderungen sichtbar machen.
Spezielle Blutuntersuchungen ergänzen den Lipase-Bluttest. Eine Bestimmung der Lipase wird vor allem dann vom Arzt verordnet, wenn ein Verdacht auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) vorliegt.
Aber auch im Rahmen einer Routineuntersuchung wird immer öfter der Lipasewert bestimmt, dieses Vorgehen wird allerdings auch zunehmend kritisiert.
In einem solchen Fall spricht man von einer Pankreas-Insuffizienz. Die wichtigste Form ist die Pankreaslipase, die in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Stuttgart 2012: Springer-Verlag. Die anschließende Therapie orientiert sich an der jeweiligen Diagnose. ISBN-10: 3981466063
Im Rahmen einer Erkrankung mit Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) tritt oft gleichzeitig eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auf (sogenannte Begleitpankreatitis).
Für jeden Einzelnen bedeutet dies eine verbesserte Möglichkeit, die eigene Gesundheit aktiv zu managen und präventiv zu handeln.
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Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ist bei Pankreatitis besonders bedeutsam. Erwachsene sollten einen Lipasewert von 13-60 U/l haben, bei Kindern sind Werte bis 40 U/l normal.
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Stress-Reduktion, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf unterstützen die Regeneration des Verdauungssystems.
Individuelle Behandlungspläne werden von Ärzten sorgfältig auf die spezifischen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Auflage. Das heißt, dass der Lipasewert gemessen wird, um das Fortschreiten der Erkrankung zu kontrollieren.
Sporadisch erhöhte Lipase-Blutwerte findet man zudem bei einigen Darmerkrankungen, allen voran der Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) und den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
In der Klinik spielen zu niedrige Lipase-Blutwerte selten eine Rolle. Sie treten auf, wenn die Bauchspeicheldrüse aufgrund einer Erkrankung nicht mehr genug Verdauungsenzyme bildet.
Der Normwert der Lipase wird meist mit unter 160 U/l angegeben.
Referenzbereich Lipase-Blutwert: 20 – 160 U/l (20 – 160 mU/ml).
Einen zu hohen Lipase-Blutwert misst man vor allem bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, vor allem bei einer akuten oder chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).
Wichtig: Bei Pankreatitis ist die Höhe des Lipase-Blutwertes unabhängig von der Stärke der Entzündung.
Treten Schmerzen im Oberbauch auf, die auf eine Pankreatitis zurückzuführen sind, steigt die Lipase innerhalb weniger Stunden an und bleibt für mehrere Tage erhöht.
Bisweilen wird der Lipase-Blutwert bei Verdacht auf Krebs der Bauchspeicheldrüse durchgeführt. Das ist in vielen Fällen unsinnig, da die meisten Pankreaskarzinome nicht von den lipaseproduzierenden Zellen ausgehen, sondern von denen der Ausführgänge.
In jedem Falle ist es sinnvoll, bei Verdacht auf Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse nicht nur den Lipase-Blutwert, sondern auch den Amylase-Blutwert zu bestimmen, eines weiteren Verdauungsenzyms, das für die Verdauung von Kohlenhydraten zuständig ist.