um 20 Schläge/min beobachten. Oftmals besteht eine Verbindung zum Lebensstil des Patienten. Ist die Ruheherzfrequenz > 100 Schläge/min, so sprechen wir von einer Tachykardie.
Aus epidemiologischen Gesichtspunkten ist es günstiger, eine Ruheherzfrequenz von zum Beispiel 60 als 90 Schläge/min zu haben. Es ist jedoch erforderlich, dass Betroffene die Erkrankung ernst nehmen und die verordneten Medikamente regelmäßig und zuverlässig einnehmen.
Leiden Patienten an einem zu niedrigen Blutdruck, bemerken diese auch oftmals einen zu hohen Puls. Auflage, 2013
Bei einem erhöhten Puls handelt es sich im überwiegenden Teil der Fälle um ein eigenes Krankheitsbild, das einer Therapie bedarf.
Typische Symptome sind Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Schwindel sowie Kurzatmigkeit verbunden mit einem sehr hohen Puls. Findet sich jedoch keine unmittelbare Ursache, wird der Zustand als essenzieller hoher Puls bezeichnet. Die Versorgung des Blutes mit Sauerstoff ist unzureichend.
Da zahlreiche unterschiedliche Faktoren einen temporären Einfluss auf den Puls nehmen, gestaltet sich die Diagnose eines dauerhaft erhöhten Pulses mitunter schwierig.
Ist ein Vorhofflimmern Ursache für den hohen Puls, so können typische Folgen entstehen. Insbesondere bei Fieber ist der Puls um 10-15 Schläge erhöht.
Dadurch kann mit einem einzelnen Herzschlag mehr Blut durch den Körper gepumpt werden.
Auch sollte ein Arzt eingeschaltet werden, wenn der hohe Puls sich auf die psychische und physische Verfassung auswirkt. Durch diese lassen sich langfristig die Vitalwerte verbessern und der Puls senken. Somit besteht zwischen niedrigem Blutdruck und einem hohen Puls eine Wechselwirkung.
Bei einer Blutarmut besteht ein Mangel an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) und / oder roten Blutkörperchen (Erythrozyten).
80 Schläge/min anhebt, ohne dass Sie begleitende Veränderungen oder Symptome bemerken.
Streng genommen können wir die Ursachen in 2 Gruppen einteilen: Zum einen kann die Ursache selbst im Herz liegen, zum anderen kann sie auch extrakardial, das heißt außerhalb des Herzens, liegen.
Zu den kardialen Ursachen gehören beispielsweise:
Extrakardiale Ursachen, das heißt Ursachen außerhalb des Herzens, sind ebenfalls häufig der Grund für eine Erhöhung der Ruheherzfrequenz.
Der Ruhepuls gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt, wenn sich der Mensch im Ruhezustand befindet, also ohne körperliche Aktivität. Mittels Entspannungstechniken lernt man, die eigene Psyche und den eigenen Körper wieder besser zu spüren und wahrzunehmen. Daher sollten Medikamente zur Pulssenkung nur in Abstimmung mit einem Arzt zur Therapie verwendet werden.
Die Herzmuskelzellen ziehen sich zusammen und regeln dadurch die Frequenz des Herzens. Die Bezeichnung hierfür ist Tachykardie, welche umgangssprachlich als Herzrasen bezeichnet wird. Bei dieser wird an einer Körperstelle ein elektronische Pulsmesser angebracht, beispielsweise eine Pulsuhr am Handgelenk oder ein Gurt an der Brust. Dies kann aber unter Umständen ganz normal sein und muss auf keine Krankheiten hindeuten.
Durch körperliche Anstrengung wie Sport wird der Puls automatisch erhöht, da die Muskeln mehr Sauerstoff benötigen, der durch das Blut transportiert wird.
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B. In diesem Fall helfen vor allem spezielle Sportarten, den dauerhaft erhöhten Puls zum Teil zu senken. In der Regel erhöht sich der Puls durch Emotionen jedoch nur vorübergehend. Bei intensiver Anstrengung höchstens 85 Prozent der maximalen Pulsfrequenz.
Ein hoher Puls ist nicht immer Grund zur Sorge.
Ein erhöhter Puls ist ein Grund für einen Arztbesuch, wenn er dauerhaft oder in Schüben auftritt und im Verlauf mit weiteren Symptomen wie Kurzatmigkeit und Druck auf der Brust einhergeht. B. Dehydrierung, Herzkrankheiten sowie Schlaganfall.