Dabei entweicht stoßweise Luft und bläst den Fremdkörper aus dem Ventil. Grund dafür ist die Materialbeschaffenheit, denn Luft diffundiert mit der Zeit langsam durch das Gummi. Die Folge: Der Reifen verliert schneller an Profil und muss früher erneuert werden. Denn: zu geringer Luftdruck in den Reifen kann nicht nur gefährlich werden – auch der Spritverbrauch ist höher.
Zu wenig Luftdruck im Reifen wirkt sich auf drei Ebenen negativ aus:
Reifen mit zu geringem Fülldruck haben in anspruchsvollen Fahrtsituationen – in Kurven und / oder auf nassem Untergrund deutlich weniger Haftung, das Auto gerät deutlich schneller ins Schleudern.
Es reicht längst nicht mehr, nur auf offensichtliche Warnzeichen zu achten – vielmehr zahlt sich ein proaktiver Umgang mit Technik und Wartung aus.
Es lohnt sich, ein bisschen mehr Sorgfalt zu investieren – das zahlt sich auf lange Sicht aus.
Wann ein Werkstattbesuch wirklich notwendig ist
Manchmal ist es schlichtweg unvermeidbar, die Profis ran zu lassen – und das ist auch gut so.
Reifendruck niedrig: moderne Autos warnen mit einem schrillen Ton, wenn ein Reifen Luft verliert. Ungewöhnlich häufiges Nachpumpen, ein leichtes Ziehen beim Fahren oder veränderte Abrollgeräusche sind oft die ersten Warnzeichen, die Sie nicht ignorieren sollten.
Alltägliche Beispiele: So verliert Ihr Reifen Luft, ohne dass Sie es merken
Im Alltag gibt es eine ganze Reihe von Situationen, in denen Ihre Reifen unbemerkt Luft verlieren – oft so subtil, dass Sie es erst bemerken, wenn der Druck schon deutlich zu niedrig ist.
pressure psi“ aufgedruckt. Hier ein paar typische Szenarien, die vielen Autofahrern bekannt vorkommen dürften:
Regelmäßige Kontrollen, besonders vor längeren Fahrten sind wichtig. Das Versprechen längerer Prüfintervalle kann sogar gefährlich werden, da Reifengas nur einen (minimalen) Effekt auf den diffusionsbedingten Druckverlust hat. Kleine Schnitte oder kaum sichtbare Beschädigungen am Reifen führen oft zu einem schleichenden Luftverlust, der erst nach Tagen auffällt.
Anders als man meinen möchte, steigt das Risiko eines Reifenplatzer jedoch nicht mit zu hohem, sondern mit zu niedrigem Reifendruck
Reifen kaputt – besser alle gleichzeitig wechseln?
Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb empfehlen Hersteller alle vier Reifen gleichzeitig zu ersetzen, da Unterschiede in der Profiltiefe das Allradsystem zum Eingreifen bringt und so das System beschädigen könnte.
Ursachenforschung betreiben: Ist ein Fremdkörper sichtbar, lassen Sie ihn stecken und fahren Sie langsam zur nächsten Werkstatt. Auch der Bremsweg ist bei falsch befüllten Reifen oft länger. Ein so geflickter Reifen kann nicht mehr repariert werden und muss in der Werkstatt ausgetauscht werden.
Auch hier ist die einheitliche Profiltiefe der Grund.
Bei wie viel Bar platzt ein Autoreifen?
Generell lässt sich das nicht beantworten. Das sorgt für gleichmäßigen Verschleiß und beugt punktuellen Belastungen vor, die zu Undichtigkeiten führen können.
Ein eigenes, qualitativ hochwertiges Manometer ist oft die bessere Wahl.
Die Kaltvulkanisation kostet circa 20 bis 30 Euro bei einem klassischen Nagelloch, die Warm- oder Heißvulkanisation rund 40 Euro. Wir unterstützen Sie dabei, die besten Reifen für Ihr Fahrzeug zu finden, Pflege- und Wartungstechniken zu erlernen und stets über die neuesten Entwicklungen in der Reifenbranche informiert zu bleiben. Ein Minderdruck von 20 Prozent verringert die Laufleistung eines Reifens um bis zu 30 Prozent – eine unnötige Belastung für den Geldbeutel.
Auch der Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs mit zu niedrigem Reifendruck ist deutlich erhöht: Werden die Herstellerangaben um 0,5 bar unterschritten, werden laut ADACzusätzlich 0,2 bis 0,4 Liter Kraftstoff auf 100 km verbraucht.
Zum einen verliert Reifen je nach Alter und Temperaturschwankungen ganz regulär Luft.
Die Genauigkeit liegt bei 0,1 bar oder darunter. Hier eine strukturierte Anleitung, wie Sie am besten vorgehen:
indirekt
Seit 2014 müssen alle Neuwagen mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) (englisch: Tire Pressure Monitoring System / TPMS) ausgestattet sein. B. schwammiges Lenkgefühl).
Oft ist der Luftverlust nur sehr langsam – regelmäßige Kontrolle ist daher wichtig.
Der sicherste Weg ist, den Reifendruck regelmäßig – bestenfalls monatlich oder vor längeren Fahrten – mit einem Manometer zu messen.
Professionelle Prüfung veranlassen: Bleibt der Druckverlust bestehen oder tritt er wiederholt auf, unbedingt eine Werkstatt aufsuchen. Bei einer professionellen Reifenreparatur wird der Reifen demontiert und dann neu vulkanisiert. Aber auch bei älteren Fahrzeugen macht sich bemerkbar, wenn ein Reifen Luft verliert.