Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung digital 2023

Nicht beteiligt sind derzeit Privatärzte, Ärzte im Ausland und Physio- und Psychotherapeuten.

Häufige Fragen von Arbeitgebern

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das eAU-Meldeverfahren finden Sie in unserer Übersicht .

GKV-Spitzenverband: Arbeitshilfen und FAQ

Der GKV-Spitzenverband stellt die Grundsätze für die Meldung der Arbeitsunfähigkeitszeiten und eine Verfahrensbeschreibung auf seiner Seite "Meldung der Arbeitsunfähigkeitszeiten (eAU)" zur Verfügung.

In den Fragen und Antworten zum Datenaustausch (FAQ) des GKV-Spitzenverbands finden Sie hilfreiche Informationen

  • zum Institutionskennzeichen,
  • zum Datenaustausch mit Arbeitgebern,
  • zur UV-Jahresmeldung und
  • zur Vorgangs-ID.

Alles Wichtige zur eAU im Video

Keine Lust auf lange Texte?

Die Anforderung der eAU ist nicht zu stornieren.

Der Zeitpunkt für die Prüfung, welche AU oder welcher stationäre Aufenthalt maßgebend ist, wird nicht durch den Versand der Anforderung, sondern durch die Angaben im Feld „Abwesenheit_ab_AG“ festgelegt. Mausklick im Primärsystem) ausgelöst werden. Ist das nicht möglich, können Sie ihm das Dokument auch anderweitig (per Post, E-Mail etc.) zukommen lassen.

FAQ: Elektronische AU

Wie genau funktioniert die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)?

Meldet ein Arbeitnehmer sich krank und holt sich dafür beim Hausarzt ein entsprechendes Attest für seinen Arbeitgeber, muss die Krankschreibung nicht mehr in Papierform übermittelt werden, sondern lässt sich digital ausstellen, verschicken und abrufen.

a.

Seit 2023 eAU-Abruf für Arbeitgeber verpflichtend

Seit dem 1. Es ist also nicht auszuschließen, dass der Abruf oder die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung selbst vereinzelt Probleme mit sich bringen. Seit 2014 ist er zugelassener Rechtsanwalt.

Bildnachweise

eAU: die elektronische AU-Bescheinigung

Seite 1/2:eAU: die elektronische AU-Bescheinigung

Seit 2023 wird jede Krankschreibung bei gesetzlich Versicherten digital ausgestellt und als elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung übermittelt, kurz eAU.

Wie Arbeitgeber die eAU richtig abrufen können und wie sie dabei Fehler vermeiden.

Inhaltsübersicht

eAU-Verfahren für Arbeitgeber

(Zahn-)ärztliche Praxen und Krankenhäuser übermitteln elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an die Krankenkassen digital. Wer eine private Krankenversicherung besitzt, erhält ausschließlich die ausgedruckte Bescheinigung.

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Gesetz

Hierzulande nutzen Vertragsärzte, -zahnärzte und -krankenhäuser die elektronische Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die jeweilige Krankenkasse des Arbeitnehmers seit dem 1.

Die Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG) erklärt in einem Video, wie der Abruf der eAU funktioniert.

Versicherungsnummer: Wichtig beim Abruf von eAU-Daten ist, dass unbedingt die Rentenversicherungsnummer im Anforderungsdatensatz enthalten sein sollte.

Der Arbeitgeber darf sogar am ersten Tag ein Attest fordern.

Gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer informieren ihren Arbeitgeber daher unverzüglich über ihre Arbeitsunfähigkeit und suchen - sofern erforderlich - einen Arzt auf. Die AU-Bescheinigungen (Erst- und Folgebescheinigungen) können nur individuell für den jeweiligen Arbeitnehmer angefordert werden.

Auch Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen nehmen an diesem Verfahren teil.

Arbeitnehmer müssen bspw. Seinen Master of Laws (LL. Grund dafür ist, dass privat geführte Arztpraxen nicht an das für die elektronische Übermittlung der AU nötige System angeschlossen sind. Mit dieser lassen sich mehrere Dokumente in einem Vorgang signieren, ohne für jedes einzelne Dokument erneut eine PIN eingeben zu müssen. Andernfalls verlieren Sie Ihren Anspruch auf Krankengeld.

Probleme mit der eAU – Was gilt bei digitalen Störungen?

Damit Arztpraxen überhaupt die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an Ihre Krankenkasse übermitteln können, müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind an das Übermittlungsverfahren des sogenannten KIM-Dienstes (Kommunikation im Medizinwesen) angeschlossen.
  • Sie haben ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifiziertes Informationssystem, um die eAU auszufüllen, zu verschicken und auszudrucken.
  • Sie haben sowohl einen eHealth-Konnektor als auch einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA).

Wichtig: Eine Garantie dafür, dass all diese Systeme rund um die Uhr einwandfrei funktionieren, lässt sich allerdings nicht geben.

Grundsätzlich läuft dieses folgendermaßen ab:

  • 1.) Krankmeldung des Arbeitnehmers: Bemerken Sie, dass Sie nicht arbeitsfähig sind, dann liegt es sowohl in Ihrem Interesse als auch in dem Ihres Arbeitgebers, diesen unverzüglich darüber zu informieren. Das schreibt der Gesetzgeber für sie seit diesem Datum gemäß § 109 Abs.

    1 des vierten Sozialgesetzbuchs (SGB IV) in Verbindung mit § 295 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 des fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) gesetzlich vor.

    Wichtig: Am 1. Im Falle eines stationären Krankenhausaufenthalts übernimmt dies hingegen das Krankenhaus. Die eAU kann deshalb auch für zurückliegende Zeiträume abgerufen werden.

    Im Feld „Abwesenheit_ab_AG“ ist durch den Arbeitgeber der Beginn des Zeitraums der Abwesenheit anzugeben, auf den sich die Anforderung bezieht.

    Mit dieser können für einen Zeitraum von 24 Stunden bis zu 250 Signaturen ohne weitere PIN-Eingabe durch eine einfache Bestätigung (bspw. Circa sechs Millionen Abrufe erfolgen durch Arbeitgeber beziehungsweise Steuerberatende monatlich.

    Das eAU-Verfahren im Überblick:

    • Beschäftigte haben ihren Arbeitgeber unverzüglich über eine AU und ihre voraussichtliche Dauer zu informieren.
    • Arbeitgeber und Steuerberatende sind verpflichtet, die AU-Daten der Beschäftigten (gesetzlich Krankenversicherte) elektronisch von den Krankenkassen abzurufen.
    • Bei geringfügig Beschäftigten ist eine eAU-Anfrage an die Krankenkasse möglich.

      Der AOK-Film zeigt, worauf es beim Abruf einer elektronischen Krankschreibung ankommt.

eAU-Abruf zum richtigen Zeitpunkt

Die häufigsten Fehler beim Abruf entstehen, weil Arbeitgeber die eAU zu früh oder mit einem falschen Termin abfragen.

  • Ist die oder der Beschäftigte gesetzlich verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeit (AU) erst bei einer Dauer von mehr als drei Kalendertagen (Karenzzeit) von einer Ärztin oder einem Arzt feststellen zu lassen, ist die Abfrage frühestens ab dem fünften Kalendertag nach der gemeldeten AU durch die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer sinnvoll.
  • Bei einer früheren vertraglichen Verpflichtung ist der Abruf ab dem zweiten Kalendertag nach der gemeldeten AU durch die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer sinnvoll.

Bei einem verfrühten Abruf meldet die Krankenkasse dem Arbeitgeber im Feld „Kennzeichen_der_Rueckmeldung“ den Meldegrund „4 – Nachweis liegt nicht vor“ zurück.

Außerdem hat der Arbeitnehmer weiterhin die Pflicht, dem Arbeitgeber seine Arbeitsunfähigkeit zu melden und diese ärztlich feststellen zu lassen.

Ein regelmäßiger oder pauschaler Abruf von eAU-Daten durch Arbeitgeber ist nicht zulässig. Die Minijob-Zentrale ist dafür nicht zuständig. Januar 2023 löste die eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeits­bescheinigung) ihren papierbasierten Vorgänger schließlich auch vonseiten der Krankenkassen offiziell ab.

Januar 2023 bei den Krankenkassen abzurufen (d.

Je nachdem, ob die technische Störung bereits beim Arztbesuch oder erst danach bekannt ist, gibt es dabei unterschiedliche Lösungsansätze:

  • 1.) Das Problem wird erst nach dem Besuch beim Arzt bekannt: Zuerst stellt Ihnen die Praxis einen Ausdruck Ihrer eAU-Daten zur Verfügung und übermittelt den gleichen Ausdruck postalisch an Ihre Krankenkasse.

    Wenn Sie diesen Inhalt aktivieren, werden ggf. Eine Berechtigung liegt vor, sofern

    • für die angefragten Zeiträume ein Beschäftigungsverhältnis bei dem anfragenden Arbeitgeber besteht oder bestand und
    • die oder der Beschäftigte dem Arbeitgeber die abzurufende AU oder den stationären Aufenthalt sowie die voraussichtliche Dauer vorab mitgeteilt hat.
  • Die Krankenkasse übermittelt für den abgefragten Zeitraum eAU-Daten inklusive der dazugehörigen Rückmeldegründe.

Kompakt erklärt: der Film zur eAU

In der Praxis läuft der Abruf der eAU-Daten von Beschäftigten nicht immer reibungslos.

Ausgenommen sind auch die privat Krankenversicherten.

 

Stand

Zuletzt aktualisiert: 08.07.2025

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Dauer der Entgeltfortzahlung

Beschäftigte haben von Beginn einer Arbeitsunfähigkeit an Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber für die Dauer von in der Regel maximal sechs Wochen.

Datenaustausch Entgeltersatzleistungen

Daten zur Berechnung von Krankengeld, Kinderkrankengeld oder Mutterschaftsgeld, sogenannte Entgeltersatzleistungen, übermitteln Arbeitgeber elektronisch an die Krankenkassen.

Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Unabdingbar für die Übermittlung einer eAU an die Krankenkassen ist der Anschluss der Praxis an einen KIM-Dienst.

Allerdings hat die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch eine Frist. Damit gelingt die maschinelle Zuordnung bei der Krankenkasse.

Namenszusätze weglassen: Beim Abruf von eAU-Daten sind Vorsatzworte oder Titel in den Feldern „Vorname“ und „Familienname“ unzulässig.

eAU-Abruf bei Folgebescheinigungen

Jeder bescheinigte AU-Zeitraum ist vom Arbeitgeber oder einem Bevollmächtigten (zum Beispiel Steuerberatende) separat abzufragen.

Liegen der Krankenkasse mehrere inhaltsgleiche AU vor (etwa mehrfach übermittelte eAU oder sowohl als eAU als auch im Ersatzverfahren übermittelte Nachweise von einer ärztlichen Praxis), werden diese Daten durch die Krankenkassen gefiltert und dem Arbeitgeber nur einmalig übermittelt. Der Arbeitgeber muss also wissen, bei welcher Krankenkasse die oder der Minijobbende versichert ist.