Halsschmerzen ohne erkältung kind

Lautes und häufiges Schnarchen ist nicht nur eine mögliche Ursache für Halsschmerzen ohne Symptome einer Erkältung, sondern ebenso für obstruktive Schlafapnoe. Häufig sind Halsschmerzen mit Fieber, Heiserkeit und zusätzlichen Schluckbeschwerden verbunden. Sie kann durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden und ist oft von Fieber und teils starken Schluckbeschwerden begleitet.

Daher sollte bei Halsschmerzen ohne weitere Beschwerden geklärt werden, ob eine Tonsillitis vorliegt.

Auch eine Kehlkopf- oder Stimmbandentzündung kann Halsschmerzen verursachen, ohne dass eine klassische Erkältung vorliegt. Halsschmerzen ohne Erkältung sind in den meisten Fällen von harmloser Natur und klingen nach ein paar Tagen zumeist von selbst ab.

beginnen, bevor weitere Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Schüttelfrost hinzukommen.

Neben einer Erkältung oder Grippe kommen bspw. Im Rahmen einer viralen oder bakteriellen Infektion kann eine Rachenentzündung mit Halsschmerzen bereits einsetzen, auch ohne die typischen Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten und Fieber.

In diesem Fall kann ein Halsspray wie Tantum Verde Spray (Pflichttext) schon frühzeitig dazu beitragen, die Entzündung zu hemmen und die Schmerzen zu lindern.

Diese Reizung kann einen Grund für einsetzende Halsschmerzen liefern.

Halsschmerzen als Vorbote für einen Herzinfarkt

In seltenen Fällen können Halsschmerzen ohne Erkältung ein Vorbote für einen bevorstehenden Herzinfarkt sein, wenn plötzlich auftretenden Schmerzen in den Hals, Arme oder Rücken ausstrahlen. V. (DGPI): Dr.

Nicole Töpfner und Prof. B. Rauchen, Schnarchen, Flüssigkeitsmangel, falsche Körperhaltung, trockene Raumluft).

Elterninfo Halsschmerzen

Hier können Sie die DGKJ-Elterninformation im Browser-Fenster lesen oder aber ein kompaktes PDF downloaden.

"Mein Kind hat Halsschmerzen"

Während Schulkinder Halsschmerzen und Schluckstörungen meist genau angeben, äußern sich die  Beschwerden bei jüngeren Kindern oft sehr ungenau.

Die damit verbundene Reizung des Rachenbereichs kann einige Tage später zu Halsschmerzen führen, die in der Regel nach einigen Tagen von selbst abklingen.

Flüssigkeitsmangel

Flüssigkeit hält die körpereigenen Stoffwechselprozesse am Laufen, benetzt Schleimhäute und schützt diese somit vor dem Austrocknen. eine genaue Beurteilung aller Mandelentzündungen über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Halsschmerzen ohne Erkältung

25 August 2025

Übersicht: Halsschmerzen ohne Erkältung

  • Hinter Halsschmerzen ohne Erkältung stecken meist Alltagssituationen, in denen der Rachenraum gereizt wird.
  • Dazu zählen trockene Raumluft, Zigarettenrauch, Flüssigkeitsmangel oder Schnarchen.
  • In seltenen Fällen können auch ernsthafte Gründe wie eine Krebserkrankung dahinterstecken.
  • Einfache Hausmittel, Lutschtabletten wie Tantum Verde Lutschtabletten (Pflichttext) oder Halssprays wie zum Beispiel Tantum Verde Spray (Pflichttext) können Linderung verschaffen.
  • Bei plötzlich auftretenden, heftigen oder länger als eine Woche anhaltenden Halsschmerzen ohne Erkältung ist ein Arztbesuch angeraten.

Halsschmerzen ohne Erkältung: Vielfältige Ursachen

Halsschmerzen ohne Erkältung können verschiedene Ursachen zugrunde liegen.

Titelbild: COLOURBOX

Auf www.dgkj.de/eltern finden Sie die aktuelle und autorisierte Fassung der DGKJ-Elterninformationen. Das Download-Angebot richtet sich an interessierte private Nutzerinnen und Nutzer. mindestens 1,5 Liter am Tag, benetzt du deine Schleimhäute und schützt sie vor dem Austrocknen.

Bitte nutzen Sie gern die bereitgestellten Linkbanner, um auf Ihrer Webseite die DGKJ-Elterninformationen anzubieten.

Halsschmerzen bei Kindern 

Erkältungen und Infektionen der oberen Atemwege: Die häufigste Ursache für Halsschmerzen bei Kindern sind einfache Erkältungen. Trockene Luft trocknet die Schleimhäute des Nasen- und Rachenraumes aus und kann über kurz oder lang zu Halsschmerzen ohne weitere Erkältungssymptome führen.

Krebserkrankung

Eine weitere mögliche Ursache für Halsschmerzen ohne Erkältung ist eine Krebs- oder Tumorerkrankung.

Die Schleimhäute im Hals entzünden sich, was zu Schmerzen und Schluckbeschwerden führt und sich oft als erstes Symptom einer Erkältung anbahnt. Durch die Reaktion des Immunsystems wird unter anderem Histamin freigesetzt, das im Körper eine ganze Kaskade chemischer Reaktionen auslöst. In solchen Fällen helfen meist einfache Maßnahmen wie das Erhöhen der Luftfeuchtigkeit im Raum oder Mittel gegen Allergien.

Die große Vielzahl von Rachensprays, Lutschtabletten und Gurgellösungen allerdings, die zum Verkauf angeboten werden, haben bisher in Studien keinen gesicherten Effekt gezeigt. 
Zur sicheren Symptomlinderung tragen dagegen insbesondere in den ersten Tagen nach Krankheitsbeginn die Schmerzmittel Paracetamol oder Ibuprofen bei, wenn diese in der richtigen Dosis gegeben werden (Beipackzettel lesen!).

Wann sollten wir zur/m Kinderärztin/arzt?

Nachuntersuchungen am Ende der Behandlung sind nicht erforderlich.

Ist bei häufigen Mandelentzündungen eine Entfernung der Tonsillen notwendig? Wer sich nicht sicher ist, sollte einen Allergietest machen lassen.

Schnarchen und Schlafapnoe

Die durch Schnarchen entstehende Reizung des Nasen- und Rachenraumes kann Halsschmerzen begünstigen.

Neben Halsschmerzen sind zudem untypische Schluckbeschwerden ein weiteres Symptom.

Rauchen

Halsschmerzen vom Rauchen gehen meist schleichend einher. „McIsaac-Score“) Hinweise für Viren oder aber für Bakterien bestätigen:

  • Hat das Kind zusätzlich zu den Halsschmerzen Fieber?
  • Hat es  vor allem Halsschmerzen und keinen zusätzlichen Husten?
  • Sind die vorderen Halslymphknoten geschwollen und/oder schmerzen bei leichtem Druck?

Jedes „Ja“ bei diesen Fragen erhöht insbesondere in der Altersgruppe der 5 – 15-Jährigen die Wahrscheinlichkeit, dass eine bakterielle Infektion vorliegt.

Diese kann, falls nötig, mit Antibiotika behandelt werden. Eventuell wird die/der Kinder- und Jugendärztin/arzt nach sorgfältiger Untersuchung einen Rachenabstrich entnehmen oder andere Untersuchungen veranlassen. 

Wodurch entstehen Halsschmerzen?

Halsschmerzen können aus ganz unterschiedlichen Gründen auftreten.

In den meisten Fällen ist das Kratzen im Hals eine Nebenerscheinung einer angehenden oder bestehenden Erkältung, Rachenentzündung oder Mandelentzündung, können jedoch auch die Ursache ernstzunehmender Erkrankungen wie Krebs- oder Tumorerkrankungen sein. Sollte es zu Schwierigkeiten bei der Antibiotikaeinnahme kommen, besprechen Sie diese bitte unbedingt mit Ihrer/m Ärztin/Arzt.

Wann darf mein Kind nach einer Mandelentzündung wieder in den Kindergarten/zur Schule gehen?

Kinder mit Mandelentzündung können, soweit sie dazu vom Allgemeinzustand (fieberfrei etc.) in der Lage sind, Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

Bei den infektiösen Ursachen sind es häufig Viren, insbesondere wenn weitere Symptome einer oberen Atemwegsinfektion (wässriger Schnupfen, Husten, Bindehautentzündung etc.) vorliegen.

Wann müssen Antibiotika eingesetzt werden?

Die Entscheidung für oder gegen eine antibiotische Therapie wird Ihr/e Kinder- und Jugendarzt/ärztin gemeinsam mit Ihnen treffen.

Auch trockene Heizungsluft im Winter, Staub oder Allergene wie Pollen können den Hals reizen und zu Beschwerden führen. V. (BVKJ).

© DGKJ 2019. Eine Entzündung des Halses nach einer überstandenen Operation ist ein zu erwartendes Problem, besonders bei Betäubung mittels Narkose. Es sind Symptome für Krankheiten wie Pharyngitis oder Mandelentzündungen und in diesem Rahmen mehr oder weniger harmloser Natur.

auch eine Mandelentzündung sowie eine Stimmband- oder Kehlkopfentzündung infrage.

Fußnoten

¹S. empfohlen. Erst später treten möglicherweise Fieber oder geschwollene Lymphknoten hinzu. B. Tierhaare, Pollen, Schimmel, Hausstaubmilbe, gewisse Nahrungsmittel) auftreten. In einzelnen Fällen können sie bis zu zwei Wochen oder darüber hinaus anhalten.

  • Woher kommen plötzlich Halsschmerzen ohne Erkältung?
  • Plötzliche Halsschmerzen ohne Erkältung können sowohl harmlos sein, als auch Anzeichen einer schweren Erkrankung sein.

    Die operative Entfernung der Mandeln (TE) bringt auch Risiken mit sich, sehr selten sogar lebensbedrohliche Blutungen, und sollte erst nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt werden.

    IMPRESSUM

    Erstellt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.