Während Kiesstreifen lange als Standard galten, gibt es heute zahlreiche Alternativen, die funktional, pflegeleicht und zugleich gestalterisch interessant sind. Zwischen den beiden Schichten bringen Sie ein Unkrautvlies ein, durch das sich die Materialien nicht vermischen können.
Ein Spritzschutz am Haus erfüllt gleich zwei Aufgaben: Er schützt die Hausfassade vor Feuchtigkeit, Schmutz und Verunreinigungen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, den Bereich um das Gebäude optisch ansprechend zu gestalten.
Ideal für eine moderne, klare Optik und besonders pflegeleicht.
Diese Lösung eignet sich vor allem für Übergangsbereiche zu Terrassen oder Gartenzugängen, erfordert aber eine solide Unterkonstruktion und regelmäßige Pflege des Holzes.
Rasen oder Beetflächen bis direkt an die Hauswand wirken optisch offen und einladend, bergen jedoch Risiken. Beim klassischen Spritzschutz aus Kies füllen Sie den Graben auf halber Höhe mit grobem Sand auf, ehe Sie eine 40 cm dicke Kiesschicht auftragen.
Wenn Pflanzen direkt an der Hauswand wachsen, führt das zu einer höheren Luftfeuchtigkeit und wiederum zu Schäden an der Fassade.
Wer statt des klassischen Kiesstreifens auf moderne Alternativen setzt, kann Funktion und Design harmonisch verbinden. Von vielen Hausbesitzern wird der Spritzschutz vergessen. Beide Varianten eignen sich besonders für moderne Hausumrandungs-Ideen, bei denen der Spritzschutz zugleich als begehbarer Bereich genutzt werden kann.
Ein Holzsteg oder eine kleine Terrasse direkt an der Hauswand bietet gleich zwei Vorteile: Schutz der Fassade und zusätzliche Nutzfläche.
Dann kommt das schlechte Wetter und nach einiger Zeit bilden sich unschöne dunkle Stellen an der Hausfassade. Das sieht beeindruckend aus und bietet dir auch die Möglichkeit, darin Fische zu halten. Sand und Kies sollten von einem Unkrautvlies getrennt werden, damit die beiden sich nicht mischen können. Das gelingt dir, indem du einen weit über die Hausfassade hinausreichenden Dachüberstand bauen lässt.
Ein Gitterrost ist eine gute Option für den Übergang zwischen Haus und Terrasse.
Bei den Kosten kommt es auf die Art von Spritzschutz und die verwendeten Materialien an.
Ein Wasserabzug um den Kiesstreifen verhindert, dass sich am Rand Wasser ansammelt. Er trägt zudem zu einer sauberen Optik und besseren Haltbarkeit der Hausumrandung bei.
Geeignet sind unter anderem Kies, Natursteine, Pflastersteine, Schotter, Holzroste oder wasserundurchlässige Beläge mit Entwässerung.
Holz schafft eine warme, natürliche Optik, muss jedoch witterungsbeständig behandelt werden. Als Begrenzung für das Kiesbett kannst du Randsteine oder größere Steine verwenden. Je nachdem, wie lange die Hausumrandung sein soll, kannst du dir anhand der Preisangaben für die Materialien ausrechnen, was dich der Spritzschutz kosten wird.
Damit der Spritzschutz seine volle Wirkung entfalten kann, solltest du einige Regeln beachten:
Besonders gefährdet sind ungeschützte Fassadensockel, bei denen Regen und Spritzwasser direkt auf Putz oder Mauerwerk treffen.
Ein funktionaler Spritzschutz ums Haus wirkt hier gleich doppelt: Er fängt die Energie des auftreffenden Wassers ab und leitet es zuverlässig vom Gebäude weg. Zudem ist ein Kiesbett relativ einfach anzulegen, langlebig und in verschiedenen Größen und Farben erhältlich.
Trotz dieser Vorteile gibt es auch Nachteile: Kiesstreifen können mit der Zeit verunkrauten, erfordern regelmäßige Pflege und wirken nicht in jeder Gartengestaltung modern.
Diese ständigen Belastungen hinterlassen über die Jahre deutliche Spuren: feuchte Flecken, unschöne Verschmutzungen, Moos- oder Algenbewuchs und im schlimmsten Fall eindringende Feuchtigkeit ins Mauerwerk. Für mehr Stabilität schüttest du zunächst Sand in den Graben und dann die Kieselsteine darüber. Pflasterflächen sorgen für eine saubere, pflegeleichte Lösung und leiten Regenwasser zuverlässig von der Fassade ab.
Fangen Sie mit der Hausumrandung spätestens im Rahmen der Gartenanlage an.
Die gängigste Hausumrandung ist ein Kiesstreifen. Entscheidend ist, dass das Material Wasser ableitet und pflegeleicht bleibt.
Pflasterflächen direkt an der Hauswand können Spritzwasser verstärken und verhindern, dass Regen versickert.
Wichtig ist ein gut drainierter Boden, um Staunässe und Feuchtigkeitsschäden am Mauerwerk zu vermeiden.
Anstelle von Kies können auch Pflastersteine, Natursteinplatten oder Holzbohlen eingesetzt werden. Für den Kies in der Traufkante sollten Sie zudem keine zu feine Körnung verwenden.
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass auch bis zum Boden reichende Fenster von außen vor Schmutz geschützt werden.
Übrigens: Ein Spritzschutz ist nicht nur sinnvoll. Allerdings prallt Regen auf Pflastersteinen stärker ab. Je nach gewünschter Optik, Pflegeaufwand und Budget gibt es Varianten, die modern wirken, die Fassade schützen und sich harmonisch in das Umfeld einfügen.Begrünte Spritzschutzstreifen – natürlich und dekorativ
Bepflanzte Spritzschutzstreifen bieten nicht nur Schutz vor Spritzwasser, sondern werten die Hausumrandung auch optisch auf.
Das sieht nicht gut aus und lässt das Haus von außen heruntergekommen wirken. Daher sollten Sie einen Spritzschutzstreifen gleich beim Hausbau einplanen, ihn nachträglich bauen oder erneuern, damit die Fassade langfristig sauber und intakt bleibt. Außerdem speichern sie Wärme, was im Sommer zu einer zusätzlichen Erwärmung der Fassade führen kann.
Sie können den Streifen selbst anlegen, nachdem Sie die Planung mit einem Architekten oder einem Gartenbauer besprochen haben. Die Wahl hängt von Optik, Pflegeaufwand und baulichen Gegebenheiten ab.
Ist ein Spritzschutz ums Haus notwendig?
Ein Spritzschutz verhindert, dass Regenwasser, Schmutz und Feuchtigkeit an die Fassade schleudert und beugt so langfristigen Schäden am Mauerwerk vor.